Ich mach‘ mit bei der Blogparade von Steffi Fleischer. Sie hatte die wunderbare Idee, am Valentinstag einen Liebesbrief an unser Business zu schreiben. Großartig – das mache hiermit 🙂

Wir kennen uns nun schon über 25 Jahre, die Shamata-Meditation und ich. Ein Vierteljahrhundert. Ich erinnere mich noch gut an den Tag, als ich das Buch „Der Weg zur Freiheit“ von S.H. Dalai Lama im Jahr 1997 las. Dort schreibt er, dass alles, was im Buch steht, nichts nützt, wenn wir es nicht in die Praxis umsetzen, wenn wir es nicht verinnerlichen. Und verinnerlichen heißt: hören, nachdenken, meditieren, meditieren, meditieren. Regelmäßig.

Erwachen ist ein Prozess

Lesen, bzw. hören sind nur der Anfang, sagt der Dalai Lama: Ohne Meditieren geht’s nicht. Also, gesagt-getan. Ich setze mich im Schneidersitz aufs Bett und warte. Nichts passiert. Naja, dachte ich, so einfach wird’s wahrscheinlich nicht gehen. Sitzen und warten. Worauf eigentlich? Auf’s Erwachen 😉

Heute weiß ich: es ist der Prozess, es ist der Weg, auf dem Erwachen passiert. Die Erleuchtung kommt nicht plötzlich, so wie das Licht in einer Sekunde den Raum erhellt. Nein, so nicht. Erwachen ist ein Prozess, ganz langsam, still und kaum merklich. Der dauert wahrscheinlich viele Leben 😮 Erst in der Rückschau wird der Fortschritt sichtbar. Erwachen geschieht im Tun, im Gehen auf dem Pfad 😊

Meditieren lernen

Ich suchte also nach einer Person, nach einer Gruppe, um meditieren zu lernen. Damals lebte ich in Graz. Ich buchte also einen Meditationskurs, Stufe 1. Es war aufregend. Ich lernte, dass es zwei Arten der Meditation gibt – Shamata und Vipassana. Hier ging’s um Shamata, um die sog. Fokus-Meditation oder Konzentrative Meditation. Wir saßen im Halbkreis, vor uns lag ein großer Rosenquarz, der innen beleuchtet war. Wir schauten auf den lichthaften Stein und schlossen dann die Augen, um ein Abbild des rosa Steins im Geiste vor uns erscheinen zu lassen. Mit der Zeit sollten wir dieses Bild vor unserem geistigen Auge immer klarer sehen lernen und mit unserer Konzentration ohne Ablenkung darauf verweilen.

Wir lernten auch, warum die Körperhaltung eine wichtige Rolle spielt beim Meditieren und welche die „richtige“ ist. Mit der Zeit konnte ich auch die Fehler, die beim Meditieren auftreten, erkennen und die entsprechenden Gegenmittel anwenden. Wir praktizierten vor allem Stille Sitzmeditation.

Unsere erste Begegnung

Du bist zwar immer schon ein Teil von mir, doch hab‘ ich dich vorher nie bemerkt. Wahrscheinlich hast du mir manchmal sogar zugezwinkert, doch da ich keinen Namen für dich hatte, konnte dich auch nicht erkennen. Aber nun sah, ja ich erlebte dich zum ersten Mal. Es war nicht Liebe auf den ersten Blick, nein. Du warst ja so scheu, so zurückhaltend. Kaum warst du da, warst du auch schon wieder verschwunden. Ich konnte dich kaum halten, durfte dich nur kurz berühren.

So dauerte es ein Weilchen, bis wir uns näher kamen. Um dich zu sehen und zärtlich zu umarmen, musste ich ganz still sein. Die Freude, die sich dabei ausbreitete, war wie ein warmer Regen, der aus einer nie versiegenden Quelle im Herzen strömte. Das ist noch immer so und wird mit jeder Begegnung tiefer und stabiler.

Wir werden ein Paar…

Nach ein paar Wochen hast du begonnen, mich immer öfter und länger durch meinen Alltag zu begleiten. Unsere Liebe stieg von Wolke 7 auf die Erde herab und wurde stabil. Wir haben begonnen, immer öfter auch unseren Alltag zusammen zu verbringen. Deine beiden Begleiterinnen, Achtsamkeit und wachsame Innenschau, waren auch mit dabei. Von Anfang an verstanden wir uns prächtig, hatten viel Spaß und waren ein super Team.

Morgens freute ich mich schon auf den Tag. Das müde Herumhängen im Bett kannte ich bald nur mehr aus der Erinnerung. Meine morgendlichen Übungen – Meditation und Yoga – wurden zur freudigen Gewohnheit. Mein Arbeitstag war klar strukturiert, fast stressfrei. Und das, ohne dass ich mir spezielle Methoden oder Routinen aneignete. Dank dir wurde mein Geist klar und stabil. So war ich weniger zerstreut und verlor mich kaum mehr in nutzlosen Überlegungen. Ich kam vom Denken in die Umsetzung.

Meine innere Freude zeigte sich auch im Außen. Meine Assistentin Karin H. sagte oft: Wenn du hier bist, Monika, strahlt das ganze Büro. Du bringst so viel positive Stimmung ins Team. 🌸

Danke, dass du für mich da bist 🙂

Seit ich dich kenne, hab‘ ich gefühlt die doppelte Lebensenergie. Ich kann meinen Geist beruhigen, wenn er aufgewühlt ist. Ich hab‘ mich selbst viel besser kennengelernt, weil ich auch in schwierigen Situationen die Kraft habe, hinzuschauen und nicht wegzulaufen. Auch in stressigen Momenten bleibe ich ruhig und nehme die Herausforderung an.

Danke, dass du für mich da bist, wenn ich dich brauche. Egal, ob ich müde, gestresst oder unsicher bin. Du hast mir gezeigt, wie wichtig es ist, innezuhalten und bewusst wahrzunehmen, was in mir vorgeht.

Du hast mich auch dazu inspiriert, meine Beziehung zu mir selbst und zu anderen zu verbessern. Durch dich habe ich gelernt, mit Mitgefühl und Verständnis auf mich selbst und andere zu schauen, was zu tieferen und bedeutungsvolleren Beziehungen geführt hat.

Wie geht’s weiter mit uns?

Gerne teile ich dich mit möglichst vielen Menschen. Denn mit dir als Partnerin gewinnen alle Facetten des Lebens an Klarheit, Stabilität und auch an Sicherheit. Du förderst innere Stärke, Freiheit und Kreativität, weil du den Geist öffnest. Einem offenen Geist fällt es leicht, neue Ideen und Perspektiven zu entwickeln.

Deine Gegenwart und deine Kraft sind eine Bereicherung für jeden Lebensbereich – ob Business, Familie oder Freundschaften. Du bringst Achtsamkeit und Freude in jedes Leben. Darum will ich dich großzügig teilen und freue mich, wenn möglichst viele Menschen dich in ihr Leben einladen.

Ich bin dankbar für die Reise, die wir gemeinsam unternommen haben, und freue mich darauf, weiter mit dir zu wachsen und zu lernen.

Auf dass unsere Beziehung immer tiefer wird und niemals endet 🥰

Alles Liebe, deine Monika 💛

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