Du sitzt abends auf der Couch. Kein Handy, keine To-do-Liste. Alles ist erledigt. Du könntest eigentlich entspannen. Trotzdem bleibst du angespannt und deine Gedanken hüpfen wie Flöhe. Der Schlaf? „Er könnte besser sein.“, sagst du. Viele Menschen denken in solchen Situationen an Stress. An Hormone. An „zu viel im Kopf“. Fast niemand denkt an den Atem. Und doch ist häufig Überatmung der Grund, warum sie nicht abschalten können und im Dauer-Alarmmodus sind.

Was bedeutet chronische Überatmung?

Überatmung – medizinisch Hyperventilation genannt – heißt nicht immer, dass du sichtbar hechelst. Es geht hier nicht um die dramatische Panikattacke oder um das Keuchen nach einem Sprint. 

Die chronische Variante der Überatmung ist leise: Du atmest dauerhaft ein bisschen zu viel. Zum Beispiel 20-30% mehr Luft pro Minute, als dein Körper braucht. 

Dadurch sinkt der Kohlendioxidgehalt (CO2) im Blut. Und genau dieses CO2 ist der Schlüssel.

CO2 wirkt im Körper wie ein Türöffner. Es sorgt dafür, dass Sauerstoff überhaupt aus dem Blut in die Zellen gelangt (Bohr-Effekt)

Ohne ausreichend CO2 im Blut kann der Sauerstoff nicht effizient an die Zellen abgegeben werden: 

Obwohl zwar ausreichend Sauerstoff im Blut vorhanden wäre, kann er bei zu wenig CO2 nur schwer abgegeben werden. Er bleibt quasi im Blut „kleben“. 

Das klingt paradox, oder? Du atmest mehr und versorgst dich schlechter. Das ist aber leider sehr häufig die Realität.

Dauerhaft zu niedriges CO2 verengt zudem die Blutgefäße, erhöht den Blutdruck und spannt die Atemwege an.

Das Gehirn reagiert empfindlich. Das Nervensystem gerät in einen leisen Dauer-Alarmzustand

Das ist die gefühlte innere Unruhe, die viele Menschen quält. Du bist erschöpft, dünnhäutig und schläfst schlecht

Der Atem ist aus dem Gleichgewicht geraten.

Warum ist das relevant?

Der Atem ist direkt mit dem Nervensystem verbunden.

Die Atmung ist die einzige autonome Körperfunktion, die du direkt steuern kannst.

Herzschlag? Nicht direkt.

Verdauung? Kaum.

Atmung? Jederzeit.

Chronische Überatmung zeigt sich häufig als…

  • innere Unruhe
  • Konzentrationsprobleme
  • Schlafstörungen inklusive Schnarchen und Atemaussetzer (Schlafapnoe)
  • häufigere Infekte
  • Herzklopfen
  • diffuse Angst

Immer wieder kommen KlientInnen genau mit diesen Symptomen zu mir. Sie sagen: „Ich meditiere schon, ich mache Sport und esse gesund – trotzdem fühle ich mich erschöpft und unruhig.“

Klassische Entspannungsmethoden scheitern oft

Wie oft hast du schon folgende Anweisung gehört:

Atme TIEF ein… und aus. Entspanne dich!“?

Die meisten Menschen machen dann einen großen Atemzug – meistens durch den Mund. 

Sie meinen, sie müssten jetzt besonders viel Luft holen. So wie beim Lungenarzt, wenn die Lungenfunktion getestet wird. 

Doch noch mehr Atemübungen mit großen, tiefen Atemzügen verschlimmern die Anspannung nur noch.

Wenn du das einige Male hintereinander tust, wird dir sogar schwindelig.

Dieses Schwindelgefühl kommt von der mangelnden Sauerstoffversorgung. Die Zellen, die Organe, insbesondere das Gehirn sind unterversorgt.

Von Entspannen kann bei dieser zwar gut gemeinten Aufforderung keine Rede sein, im Gegenteil: Künstliche Überatmung kann innere Unruhe, Ängste und sogar Panikattacken auslösen.

Besser wären folgende Anweisungen: 

  • Atme natürlich, sanft und leise.
  • Atme in die Tiefe, von der Nase in den Bauch: mit dem Zwerchfell

Und ganz wichtig:

  • Reduziere das Atemvolumen, atme WENIGER.

Das ist der Schlüssel zu mehr Ruhe in Körper und Geist.

Wie kann‘s wirklich funktionieren? Wie kann nervöse Spannung reduziert oder sogar beendet werden?

Hier kommt die Kombination ins Spiel, mit der ich arbeite: 

1) Fokus & Aufmerksamkeit trainieren mit Shamatha-Meditation und 

2) Nervensystem regulieren mit funktionaler Atemarbeit nach Buteyko.

…ist ein strukturiertes Konzentrationstraining. Kein Wellness-Tool. 

Du trainierst den Geistesfaktor Konzentration, indem du deinen Fokus auf ein Objekt lenkst, zum Beispiel auf den Atem. Dabei nimmst du deinen Atem bewusst wahr, ohne den Atemrhythmus zu verändern. 

Du schaust dir beim Atmen zu. Klingt einfach, oder? 

Dennoch kann fast niemand zu Beginn auch nur eine Minute ohne Ablenkung beim Atem bleiben. 

Wenn du tiefer eintauchst in die Shamatha-Praxis, erfährst du, welche Körperhaltung dieses Geistestraining unterstützt. 

Du lernst auch, welche Störungen und Ablenkungen auftreten werden und welche Gegenmittel du anwenden kannst, um den Fokus möglichst lange aufrechtzuerhalten.

Durch dieses Geistestraining beginnt sich die Atmung langsam zu normalisieren und körperliche Spannungen lösen sich.

Zuerst messen wir die Kontrollpause (CP), um den aktuellen Zustand der Atmung festzustellen. 

Wie das geht, kannst du hier nachlesen >>>

Bei den meisten gesunden Menschen liegt der CP-Wert zwischen 15-20 Sekunden.  Doch das ist laut Buteyko schon ein Alarmzeichen. 

Ab 25-30 Sekunden bessern sich meistens der Schlaf und der Stoffwechsel, auch die innere Unruhe wird weniger. 

Ab 40-45 Sekunden spricht Buteyko von echter Atemgesundheit.

Ich hatte schon Klienten mit einem Wert unter 10 Sekunden. Doch auch diese konnten mit gezieltem Training ihre Atemfunktion verbessern und innerhalb von 4-6 Wochen einen CP-Wert von 25-30 Sekunden erreichen. 

Dabei spiegeln die Zahlen ja „nur“ die Atemgesundheit wider. 

Wichtig ist, dass sich durch die Wiederherstellung der funktionalen Atmung der „Wohlsein-Index“ drastisch erhöht: Die Menschen berichten, dass sie…

👉 besser schlafen und

👉 tagsüber konzentrierter und ausgeruhter sind. 

Ein Klient erzählte mir, dass sogar seinen Kollegen aufgefallen sei, dass er weniger „fahrig und in Meetings ausgeruhter sei.

Du kannst jetzt den Grundstein legen:

RUHE bitte! – Von Anspannung zu innerer Ruhe| 4 Wochen | kostenlos

Chronische Überatmung ist kein Schicksal. Sie ist ein Gewohnheitsmuster. Und Gewohnheiten kann man durch gezieltes Training ändern.

Meditation hilft, den Geist zu beruhigen und zu fokussieren. 

Atemarbeit hilft, die Biochemie im Körper durch funktionales Atmen zu normalisieren.

Körper und Geist beeinflussen sich gegenseitig – die Wirkung wird verstärkt.

Wie läuft das Training ab?

Jede Woche treffen wir uns live auf Zoom:

  • Montag und Donnerstag, jeweils um 17 Uhr (Montag) und 17.30 Uhr (Donnerstag)
  • Dauer pro Einheit: ca. 30-40 Minuten

Kurz, machbar und effektiv – und vor allem: wir machen‘s gemeinsam.

Wir starten am kommenden Montag, 23. Februar 2026 um 17 Uhr. 

Du bist schon angemeldet? Super! 🎉🙌

Du bist noch nicht angemeldet? Es ist noch Zeit – hier geht’s zur Anmeldung

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Ich freue mich auf dich!