Warum ich auch auf Reisen Struktur brauche – und was gerade Neues entsteht
Seit einigen Wochen bin ich in Südamerika unterwegs – die meiste Zeit in Argentinien 🇦🇷, zwischendurch war ich ein paar Tage in Chile 🇨🇱: am Meer, in den Bergen, in der Weite.
Bei einer achtstündigen Wanderung in den Anden habe ich mir prompt einen ordentlichen Sonnenbrand am Nacken geholt.
Autsch. Eine schmerzhafte, aber sehr klare Erinnerung daran, wie intensiv die Sonne in den Bergen ist.
Reisen erweitert den Horizont
Eine der schönen Seiten des Pensionistendaseins und eines Online-Businesses ist, nicht mehr an einen festen Ort gebunden zu sein.
Ich war schon immer gerne auf Reisen, um neue Orte, Menschen und Lebensweisen kennenzulernen.
Gleichzeitig merke ich immer wieder: So sehr ich das Unterwegssein liebe, genauso gerne komme ich wieder nach Hause und genieße die Ordnung, den Rhythmus, die Struktur meines Alltags.
Dauerurlaub? Nein Danke!
Ich bin ja noch einige Wochen in Südamerika und Dauerurlaub ist nicht mein Lebenstraum. Daher habe ich vor einigen Tagen bewusst begonnen, wieder Routinen und Struktur in meinen Alltag zu bringen.
So habe ich mich in ein Airbnb eingemietet und schreibe wieder regelmäßig, zum Beispiel diesen Text 😉
Struktur ist für mich kein Gegensatz zur Freiheit.
Sie ist ihre Voraussetzung.
Ein neues Projekt entsteht
Kostenloses 4-Wochen-Live Onlinetraining: Meditation & Atemtraining
Im Moment bin ich sehr kreativ.
Gerade entsteht ein kostenloses 4 Wochen Live-Online-Training, in dem ich Meditation und gezieltes Atemtraining kombiniere – für
- einen klaren, fokussierten Geist
- einen ruhigen, entspannten Körper
- und einen erholsamen Schlaf.
Damit dieses Training wirklichpraxisnah ist und dich dort abholt, wo du gerade stehst, habe ich eine Umfrage unter meinen LeserInnen durchgeführt. DANKE an alle, die mitgemacht haben.
Die häufigsten Problemnennungen waren (über 60%): „Ich bin tagsüber häufig angespannt – Verspannungen im Nacken, in der Brust, im Bauch) und fühle mich innerlich unruhig.“, sowie: „Ich schlafe schlecht und wache nachts oft auf.“
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Nun zur Reise: 1. Station – Buenos Aires
Die ersten Tage verbrachten wir in Argentiniens Hauptstadt Buenos Aires – eine riesige Stadt mit ca. 3 Mio Einwohnern.
Trotz ihrer Größe und der vielen Menschen fühlten wir uns erstaunlich schnell wie zu Hause.
Das liegt sicherlich auch an der sehr europäischen Architektur und Atmosphäre.
Die Stadt wirkt lebendig, laut, jung – offen. Viele junge Menschen, viel Bewegung, viel Zukunftsenergie.
Die Menschen, denen wir begegnet sind, waren durchwegs freundlich, zuvorkommend und hilfsbereit.
Mich erinnert Buenos Aires stellenweise an Rom von vor 30 Jahren: viele kleine Geschäfte, Werkstätten, Gemüseläden – echtes Stadtleben.
Und natürlich findet man an jeder Ecke ein gemütliches Cafè mit den traditionellen Medialunas (übersetzt: “Halbmonde”: das sind kleine Croissants bzw. Cornetti in Kipferlform)
Was uns im ganzen Land auffällt: Die Argentinier sind sehr verbunden mit ihrem Land: überall sieht man Argentinien-Flaggen, selbst auf den Schürzen der Kellner in dem Restaurant, wo ich heute zu Mittag gegessen habe.
Die Stadt- und Landbilder sind sehr europäisch und westlich geprägt. Für mich fühlt sich diese kulturelle Klarheit gut und stabil an.
Hier ein paar Stimmungsbilder von Buenos Aires:






Weiter Richtung Süden – USHUAIA
Ushuaia ist die Hauptstadt von Feuerland – Tierra del Fuego – und gilt als die südlichste bewohnte Stadt der Erde.
„Entdeckt“ wurde dieser Teil der Erde vom portugiesischen Weltumsegler Ferdinand Magellan (1520). Auf ihn geht auch der Name Feuerland zurück: vom Schiff aus sah er viele, viele Feuerstellen der Ureinwohner.
Im 19. Jahrhundert soll auch Charles Darwin hier gewesen sein.
Ushuaia wurde im Jahr 1884 als Strafkolonie gegründet. Man nannte es auch „Sibirien Südamerikas“, weil es praktisch kein Entkommen gab.
Die Gefangenen mussten hart arbeiten. Sie bauten nicht nur die Eisenbahn-Strecke, sondern errichteten auch Häuser, Brücken und Straßen.
Der „Zug zum Ende der Welt“ erinnert heute noch daran und ist DIE Touristenattraktion im Nationalpark „Tierra des Fuego“.
Vor der Besiedlung durch Argentinier lebten auf Feuerland die Yámana, ein Nomadenvolk, perfekt angepasst an das raue und unwirtliche Klima des äußersten Südens.
Die letzte “reine” Yámana starb 2022 in Ushuaia mit 93 Jahren.
Karte Argentinien Quelle>>>

Natur, Wetter, Weite
In Ushuaia endet die Panamericana – jene Straße, die die beiden Amerikas verbindet. In Alaska im Norden beginnt die Route und endet in Ushuaia im Süden.
Ushuaia hat ca. 80.000 Einwohner, ist umgeben von den Anden im Norden (Chile) und vom Beagle Kanal im Süden.
Selbst im Sommer ist es ziemlich kühl hier: fast immer windig und gefühlt ändert sich das Wetter alle 10 Minuten: Das tägliche Wettermenü im Sommer kann aus Sonne, Wind, Graupelschauer, Regen und Schneetreiben bestehen.
Die Sommer sind kurz und rau, die Winter lang und kalt.
Dafür sind die Tage im Sommer lang: Sonnenuntergang gegen 22.30 Uhr, Sonnenaufgang gegen 5 Uhr.
Ushuaia ist der Ausgangspunkt fast aller Antarktis-Expeditionen.
Im Beagle Kanal leben Kormorane, Seelöwen, Pinguine – Tiere, die die Kälte lieben.
Und überall im Land, und vor allem in Ushuaia, begegnet man einem Satz: “Las Malvinas son Argentinas.” (“Die Falkland Inseln gehören zu Argentinien.”)
Die Falkland Inseln sind bis heute ein starkes Symbol nationaler Identität.









Meine Tipps für Ushuaia
Wenn du selbst mal nach Ushuaia reisen möchtest:
- Ausflug zum Nationalpark “Tierra del Fuego”
Fahrt mit dem “Zug zum Ende der Welt”, Spaziergänge im Nationalpark – Wälder, Moore, Küstenpfade, Endpunkt der Panamericana.
- Bootstour im Beagle Kanal
zum Leuchtturm Faro Les Éclaireurs, zur Seelöwen-, Kormoran-Insel und zur Isla Martillo, wo die Magellan-Pinguine leben. Hinweis: lange Bootsfahrt, relativ kurzes Verweilen vor den Inseln.
- Glaciar Martial (Gletscher)
Kurze Wanderung mit Blick über die Stadt, Fahrt zum Startpunkt mit Uber oder Taxi, Besuch des Teehauses.
- Café-Tipp
Ana & Juana – großartige Bäckerei-Konditorei mit gutem Brot, Gebäck und hervorragendem Kaffee
- Unterkunft
Gente del Sur – Zimmer mit voll ausgestatteter Küche, zentral gelegen.
Fazit
Reisen bringt Abstand.
Struktur bringt Klarheit.
Fortsetzung folgt 😉
Achtsamkeits-Guide: 9 kostbare Minuten
3 wunderbare Körperübungen, die helfen, Stress abzubauen, Gedanken loszulassen und präsent zu werden.

AUFWACHEN 👉 Energie und Kraft für den Tag.
LOSLASSEN 👉 frei von gedanklichen Verstrickungen und körperlichen Anspannungen.
ENTSPANNEN 👉 den Tag ruhig ausklingen lassen
Jede Übung dauert 3 Minuten.
Du kannst die Anleitungen lesen (als PDF) oder hören (als MP3-Datei).
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