SICHTBARKEIT. Mein Wort des Jahres 2022 wird Programm für alle Aktivitäten auf meinem Blog. Meine Wahl fiel auf Sichtbarkeit, weil dies auch bedeutet, ins Licht kommen, erkennbar und wahrnehmbar sein und vor allem auch: Größe zeigen.

Mein Gegenüber (er)kennen

Vorträge zu halten, dabei im Rampenlicht und auf der Bühne zu stehen, macht mir nichts aus. Ja, ich spreche gerne vor Publikum und hab‘ dabei nur am Anfang ein wenig Lampenfieber. Egal, ob mir zehn, zwanzig, hundert oder tausend Menschen zuschauen und zuhören: ich komme schnell in Fahrt bei einem Thema, wo ich mich auskenne und das mir ein persönliches Anliegen ist. Es ist sogar so: je mehr Menschen anwesend sind, desto intensiver sind Kommunikation und Austausch und desto mehr Power hat mein Vortrag.

Anfang 2021 erstellte ich meinen ersten Onlinekurs in Sigruns Coaching-Programm SOMBA Kickstart. Mein Onlinekurs lief über eine Facebook-Gruppe und war für mich, die bei Null startete, ein super Erfolg. Daraus entstanden einige 1:1 Online-Mentorings für Meditation & Achtsamkeit, auch diese liefen hervorragend. Der Austausch war erhellend und fruchtbar.

Beide Veranstaltungstypen – Präsenz-Veranstaltungen und Onlinekurse – haben eines gemeinsam: es gibt ein Gegenüber. Da sind konkrete Menschen, die für mich sichtbar, greifbar und ansprechbar sind, selbst in der digitalen Wolke. Damit kann ich umgehen. Das habe ich gelernt und geübt.

Persönliches verstecken

Im Sommer 2021 erstellte ich meinen ersten Blog bei Judith Sympatexter Peters in The Content Society. Ich bemerkte bald, dass mir sog. Expertenartikel leicht von der Hand gingen, wie z.B. In 4 Schritten zur Gehmeditation und Was ist Achtsamkeit? und Was ist Meditation?. Ich vermied es jedoch meistens, Persönliches zu verbloggen und öffentlich zu machen. So sind mir z.B. die Fun-Facts über mich nicht leicht gefallen. Wer liest das? Mein Blog-Publikum ist für mich nicht sichtbar, nicht greifbar, un-fassbar 😉

Ich entdeckte auch, dass ich bei fast allen Social-Media-Aktivitäten und -aufträgen in die Versenkung ging. Klar, es stimmt auch, dass die technischen Herausforderungen auf Instagram & Co eine echte Challenge für mich sind. Doch diese sind nicht der Grund für meine Blockade beim In-die-Sichtbarkeit-Gehen.

Es liegt also etwas Anderes dahinter, eine spezielle Emotion, eine diffuse Angst… vor dem Licht??? …vor Kritik??? …vor Erfolg??? Hmmm.

Sichtbarkeit und Persönlichkeit zeigen

Ja, ich könnte nun mit dem Nachdenken und Grübeln beginnen und mir alle möglichen Interpretationen und Ursachen überlegen. Einige davon würden auch sicherlich der Wahrheit entsprechen. Doch diese Herangehensweise wäre nur eine weitere Gelegenheit, zu prokrastinieren und das Gehen in die Sichtbarkeit zu verschieben. Also, Schluss mit Ausreden und Versteckspielen und raus in die Welt!

Meine Entscheidung steht. Sichtbarkeit ist mein Wort des Jahres 2022 und ich beschließe hiermit feierlich: Ich werde meine Expertise, meine Lebensthemen und Persönliches durch meine Blog-Business-Aktivitäten mit anderen teilen. Dadurch werde ich meine Content-Reichweite erhöhen. Die Nutzung von Insta & Co wird mein Vorhaben unterstützen, aus dem Schatten heraustreten und ins Licht kommen.

Persönliches zu teilen, ohne dabei Privates in die Öffentlichkeit zu stellen, ist möglich und machbar. Davon bin ich überzeugt und das zeigen auch viele Beispiele erfolgreicher BloggerInnen. Und: mein Publikum besteht aus konkreten Menschen, auch wenn ich sie nicht kenne und sie für mich nicht sichtbar sind. That’s the truth.

Es werde sichtbar!

 

Wie werde ich SICHTBARKEIT, mein Wort für 2022, verwirklichen? Was setze ich konkret um? Ich spüre schon jetzt beim Schreiben meiner To dos ein wenig Unbehagen im Bauch, weil ich weiß, dass ich dabei wieder einmal meine Komfortzone verlassen werde. Huuu, huuu, huuu! Kribbeln, Glucksen, Anspannung. Und genau deswegen mach‘ ich’s wieder und wieder und wieder.

So, jetzt geht’s los:

  • Ich werde meinen Blog-Content erweitern und Themen, die mich bewegen, verbloggen. Denn Bloggen ist eine großartige Methode, um Klarheit zu gewinnen, Nebel zu lichten und das Innen im Außen zu zeigen. Außerdem werde ich regelmäßig bloggen. Mein Blog-Ziel in Zahlen: Ich werde durchschnittlich einen Blogartikel pro Woche veröffentlichen. Das heißt, bis Ende 2022 werden rund 50 zusätzliche Blogartikel erschienen sein.
  • Ich werde Content-Videos erstellen und diese dann mit meinen Blogartikeln verknüpfen. Manche Themen lassen sich in Videos einfach leichter rüberbringen – also werde ich dies lernen und umsetzen. Zirka einmal pro Monat werden in meinen Blogartikeln Videos eingebettet sein. Mein Ziel: ca. 10 Videos sind verbloggt.
  • Social Media – es gibt mich und ich bin dabei! Auf Instagram und Facebook werde ich langsam aber stetig und vor allem regelmäßig posten, kommentieren und teilen. Auch Storydoing nach der Sympatexter-Methode werde ich nach und nach umsetzen. Mein Ziel in Zahlen: Ich werde mindestens einmal pro Woche posten, ab Mitte des Jahres werden es mindestens zwei Posts pro Woche sein und Storydoing wird ebenfalls dabei sein.

Wow, jetzt ist es raus. 3-2-1 READY, GO in die Sichtbarkeit!